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Ein Bericht von Marlene Langgutt & Martin Artner – asma Qualitätskontrolle

Jeder Auftrag, der unser Haus verlässt, muss sich einer Warenausgangsprüfung unterziehen. Primär dient das dazu, Reklamationen zu verhindern, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Wenn wir also einen Auftrag bekommen, wird dieser genauestens kontrolliert. Angefangen bei der Losgröße: diese entscheidet, wie viele Teile tatsächlich zu prüfen sind. Wir halten uns an einen Stichprobenplan, der z.B. besagt, dass von 10 Stück 3 Stück zu kontrollieren sind. Ist dieser einmal definiert, werden die wichtigsten Maße wie Außendurchmesser, Breite, Härte, Radius/Fase und vieles mehr notiert und die Toleranz dazu bestimmt.

Diese Toleranzen unterscheiden sich entweder nach Kundenanforderung (diverse Spezifikationen) oder nach eigenen Freimaßtoleranzen. Weiter geht es mit der Kontrolle, ob die Fertigungsart stimmt, alle Nachtemperungen erfolgt sind oder das Produkt schlichtweg die richtige Farbe hat. Beim Prüfen müssen wir auch auf die Wahl des richtigen Messmittels achten.

Ein Außendurchmesser, der auf +/- 0,1 mm toleriert ist, sollte möglichst nicht mit dem Messschieber gemessen werden, sondern wenn möglich mit einem Laser oder optischen Messgerät, das viel genauer misst.

Wenn schlussendlich die geprüfte Stichprobe in Ordnung ist, ist der Auftrag versandbereit.

Wenn dem nicht so ist, wird das Los der Stichprobe erhöht und gegebenenfalls nachgearbeitet, ausgebessert oder noch einmal neu beschichtet.

 

„Wenn schlussendlich die geprüfte Stichprobe in Ordnung ist, ist der Auftrag versandbereit. Wenn dem nicht so ist, wird das Los der Stichprobe erhöht und gegebenenfalls nachgearbeitet, ausgebessert oder noch einmal neu beschichtet“.
Marlene Langgutt & Martin Artner