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Auf leisen Sohlen rollen sie unsichtbar – nicht nur in Aufzügen sowie in diversen Maschinen, sondern auch im Filmstudio – übers Parkett. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen sich Ihr nigelnagelneues Traumauto oder Möbelstück. Halt, Stopp! Rillen und Kratzer im Lack trüben die Freude. Szenewechsel: Sie sehen sich gemütlich eine Liveübertragung im Fernsehen an und plötzlich wackelt das Bild, weil eine Unebenheit am Boden beim Filmen das Stativ wackeln hat lassen. Ja, Sie vermuten richtig: Die Produktion von Rollen, Walzen und Rädern ist nichts für Amateure.

Eine fundierte Ausbildung als Kunststofftechniker hat Johannes Prinz bei asma Kunststofftechnik PUR in Weitra erfolgreich abgeschlossen. Seit einigen Jahren führt er nun als Teamleiter das „Herzstück“, die Gießerei, seines ehemaligen Lehrbetriebes an. „Die Verarbeitung von Produkten aus Polyurethan ist ebenso abwechslungsreich, vielfältig, interessant wie ebenso herausfordernd, umfangreich und äußerst heikel“, bringt Johannes Prinz seinen Job auf den Punkt. Fachkompetente Erfahrung ist von Nöten, um den extrem belastbaren Kunststoff zu verarbeiten. „Viele Faktoren sind zu berücksichtigen. Nicht nur auf das richtige Mischverhältnis des Materials kommt es an. Selbst die Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit haben einen großen Einfluss“, erklärt Prinz und ergänzt: „Es ist immer wieder spannend, ob nicht unvorhergesehene Einflüsse die Teile unbrauchbar werden lassen und letztendlich die strenge Qualitätskontrolle nicht bestehen“.
Je nach Einsatz des Produkts muss das richtige Material von absolut weich bis extrem hart gewählt werden. Wie die am Textanfang erwähnten Rollen und Räder agieren die Gießer für die Auftraggeber unsichtbar, jedoch mit der vollen Verantwortung für die Qualität des ausgelieferten Produkts.

„Viele Faktoren sind zu berücksichtigen. Nicht nur auf das richtige Mischverhältnis des Materials kommt es an. Selbst die Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit haben einen großen Einfluss“.
Johannes Prinz