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„Nicht nur bei den chemischen Verbindungen gibt es Kettenreaktionen“, so könnte man die einzelnen Abläufe bei asma gut beschreiben. Nur ein kleines Rädchen im Getriebe ist jeder Arbeitsschritt vom Zeichenbrett bis zum fertigen Produkt. Die Gießerei bildet ziemlich genau den Mittelpunkt in der Arbeitsreihenfolge. Wurden keine präzisen Zeichnungen vom Kunden geliefert, im Formenbau folglich nicht auf Hundertstel genau gezeichnet und gefräst, in der Arbeitsvorbereitung nicht perfekt geplant…ja, dann muss man in der Gießerei schnell reagieren.

Hermann Ranftl ist nach der Lehre zum Kunststoffformgeber bei asma geblieben und arbeitet seit zwei Jahren als Facharbeiter im Team der Gießerei. „Im Laufe der Jahre habe ich bereits viele Maschinen und Materialien kennengelernt. Ich mag Abwechslung und wenn Not am Mann ist, bin ich auch universell einsetzbar“, erzählt Hermann Ranftl über seine Arbeit und ergänzt: „Ich stehe auch gerne meinen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite“.

Rund 350 Tonnen Polyurethanelastomere werden jährlich in den verschiedensten Zusammensetzungen bei asma Kunstofftechnik PUR verarbeitet. Jeder Gießvorgang hat einen speziellen Ablauf. Trennmittel auftragen – gießen mit der Hand oder der Maschine – mit Druckluft entformen – anschließend kommen die Teile in den Temperofen zum Ausreifen. Hermann Ranftl beschreibt die Besonderheit von Polyurethan so: „Jedes Material hat seine ganz speziellen Eigenschaften und reagiert anders. Je nach Anforderungen werden von ganz weich bis extrem hart die Rezepturen gemixt. Das ist oft eine ziemlich große Herausforderung“. Besonders gut kennt Hermann Ranftl sich mit der Beschichtung der unterschiedlichsten Rollen und Räder für den Einsatz in Aufzügen oder Liftanlagen aus.

„Im Laufe der Jahre habe ich bereits viele Maschinen und Materialien kennengelernt. Ich mag Abwechslung und wenn Not am Mann ist, bin ich auch universell einsetzbar“.
Hermann Ranftl