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Unter 1% liegen die Erwartungen beim asma Großwalzenteam am Ende des Tages. Nichts wird dem Zufall überlassen. Hält das Produkt der Qualitätskontrolle nicht stand – keine Chance: Diese Walze verlässt nicht das Haus.

Walzenbearbeitung muss gelernt sein – Karriere mit Lehre

„Die Dinge gekonnt schleifen zu lassen, ist zwangsläufig nicht das Schlechteste“, behauptet das fünfköpfige asma Großwalzenteam. Für den industriellen Einsatz werden in dieser Abteilung Großwalzen, Lackierwalzen, Sternräder, Staplerräder, Vulkollanräder uvm. gedreht, geschliffen und für die Auslieferung vorbereitet. Zwischen 500 und 800 kg wiegen die Teile, die nach dem Gießvorgang in die Drehmaschine zur Endverarbeitung eingespannt und auch als letzte Instanz in Eigenverantwortung für den Transport fertig gemacht werden. „Die Gießerei ist das Herzstück der Firma. Eine enge Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und Genauigkeit sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen, damit wir eine gute Ware ausliefern können“, sind sich die gelernten Dreher und Zerspanungstechniker einig. Jedes Stück ist ein Unikat. Die Bearbeitung erfordert viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl sowie ein ebenso großes Verantwortungsbewusstsein. Die Statistik zeigt, dass das Zusammenspiel und die Gruppendynamik offensichtlich gut funktionieren: „Unter 1% Ausschuss ist unsere persönliche Vorgabe im Team. Wir sind stolz, dass wir dieses Ziel auch erreichen!“

 

„In einer Kiste ausgeliefert zu werden, ist der beste Schutz. Allerdings etwas lichtscheu kommen die Walzen dann ans Tageslicht.“, sagen Patrick Leutgeb, Jörg Layer, Florian Weissinger (Teamleiter), Robert Zeilinger und Philipp Reich über ihr Produkt. “ (siehe * Infobox)

Wussten Sie?

Polyurethane lassen sich in einer Vielzahl an Farbtönen einfärben. Zu beachten ist allerdings der Einfluss der Naturfarbe (meist honigfarben-transparent bis milchig-weiß) sowie die Nachdunkelung unter Lichteinfluss. Deshalb wählt man üblicherweise aus einer Palette kräftiger Standardfarben. Eine Ausnahme bilden spezielle lichtstabile Polyurethansysteme (aliphatische Polyurethane) für vorwiegend optische Anwendungen.

Speziell Vulkollan verfärbt sich unter Lichteinfluss sehr stark und verändert somit auch eine potentielle Einfärbung erheblich (deshalb wird Vulkollan fast ausschließlich naturfarben angeboten). Die vor allem bei den härteren Vulkollan-Typen anfänglich hellbeige Naturfarbe wird dunkler und nimmt letztlich einen dunkel- bis schwarzbraunen Ton an.

Die Verfärbung durch Licht hat auf die Werkstoff-Qualität keinen Einfluss.