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Zvetanka-Nestorova-asma-Kunststofftechnik-PUR

DI Zvetanka Nestorova, Chemikerin

Frau DI Nestorova, Sie sind seit mehr als ein viertel Jahrhundert bei asma Polyurethane in Weitra beschäftigt. Was ist aus Ihrer Sicht das Geheimrezept für eine erfolgreiche Unternehmenskultur im Allgemeinen, jedoch besonders im Bereich Forschung und Entwicklung?

Forschung und Entwicklung ist immer ein gemeinsamer Prozess. Professionell zu arbeiten hat hier in allen Bereichen oberste Priorität. Wir versuchen den Kundenwünschen gerecht zu werden und den Markttrend innovativ umzusetzen. Dazu gibt es mehrere Prinzipien, für eine erfolgreiche Umsetzung.

Was sind für Sie dabei die wichtigsten Grundprinzipien?

Entwicklung und Forschung passiert immer kundenorientiert. Das Stecken von erreichbaren Zielen sowie Effizienz bei den einzelnen Arbeitsschritten zu entwickeln ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor.

Forschung, Entwicklung und das Auftreten von zu lösenden Schwierigkeiten gehören untrennbar zusammen. Wie sieht für Sie eine optimale Problemlösung aus?

Ruhe bewahren und die Fokussierung auf das Ziel ist hier unbedingt notwendig. Dann muss man sich auch die Frage stellen: Reichen unsere Ressourcen aus und wie kann ich die Herausforderungen den Bedingungen der Firma anpassen. Da sind nicht nur Maschinen und Apparaturen, sondern auch Menschen sowie unterschiedliche Meinungen.

Sie sagen Forschung und Entwicklung ist immer ein gemeinsamer Prozess. Wie sieht Kooperation bei asma Kunststofftechnik aus?

Jeder hat eine bestimmte Aufgabe im Team. So wie wir zusammenarbeiten und uns gegenseitig vertrauen, davon hängt auch der Erfolg für das Ziel ab. Wir brechen die Routine von Konkurrenzkampf und vertrauen uns gegenseitig im Team mit den Kolleginnen und Kollegen im Betrieb sowie mit den Kunden und Lieferanten. Jeder Prozess ist sehr stark auf gegenseitige Wertschätzung aufgebaut. Wir profitieren nicht nur von dem Wissen der anderen, sondern auch umgekehrt.

Wie sehen die Abläufe, Standards und Systematik aus? Gibt es hier ein bestimmtes Schema?

Auch hier sind wir neue Wege gegangen und haben uns dadurch einen guten Namen am Markt erarbeitet. Wir verwandelten die Standards in eigene Systeme und haben sie mit unserem speziellen Know-How verfeinert. Nichts passiert zufällig. In der Regel schaut ein Ablauf so aus:

Kundenkontakt – Projektauftrag – Werkstoffbestimmung – Sachliche und wissenschaftliche Überlegung der Entwicklung – optimale Rezeptur finden – Muster anfertigen – Evaluierung beim Kunden. Manche Produkte werden über einen sehr langen Zeitraum begleitet. Zum Beispiel das Hyperloop-Projekt der TU-München für den Wettbewerb von Elon Musk läuft schon sehr lange. Unmengen an Rädern wurden schon in das Forschungszentrum gebracht.

Was ist Ihr Resümee?

Es ist sehr wichtig, wie wir durch Diszipliniertheit mit der Entwicklung, unseren Zielen, usw. umgehen. Alle in der Produktionskette sind ein Teil davon. Angefangen von der Produktentwicklung bis zum letzten Schliff. Alles was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben, steht auf einem guten Fundament.

Meine Arbeit ist sehr vielseitig, sehr interessant – ich liebe sie!

Die Arbeiter sagen: „Zvetti, du bist der beste Gießer!“